Der Stundensatz als Gründer hängt von Kostenstruktur, Markt, Erfahrung und Positionierung ab. Hier ist eine strukturierte Vorgehensweise:
- Kostenbasis berechnen:
- Addieren Sie Fixkosten (Miete, Versicherungen, Buchhaltung, Software).
- Addieren Sie variable Kosten (Material, Reisekosten).
- Planen Sie persönliches Einkommen ein (Was Sie selbst verdienen wollen).
- Formel:
- Stundensatz = Jahreskosten + gewünschtes Einkommen : abrechenbare Stunden pro Jahr
- Beispiel: 40.000 Euro Kosten + 50.000 Euro Gehalt = 90.000 Euro / 1.500 abrechenbare Stunden ≈ 60 Euro/Std.
- Markt- und Konkurrenzanalyse:
- Prüfen Sie, was andere Anbieter in Ihrer Branche verlangen.
- Orientieren Sie sich an der Qualität und Spezialisierung Ihrer Leistung.
- Positionierung & Wert:
- Spezialwissen, Erfahrung, Zeitersparnis für Kunden = höherer Preis möglich.
- Neue Gründer starten oft 20–40 % unter Marktwert, um Kunden zu gewinnen, und steigern später.
- Flexibilität:
- Pauschalen für Projekte können sinnvoller sein als reiner Stundensatz.
- Rabatte, Boni oder Retainer können ebenfalls Preisgestaltung beeinflussen.
- Faustregel: Stundensatz in der Gründungsphase ≈ 50–120 Euro/Std., je nach Branche, Erfahrung und Markt.
